Marketing Glossar
Marketing Software bezeichnet digitale Anwendungen, die Unternehmen dabei unterstützen, Marketingaktivitäten zu planen, umzusetzen, zu steuern, zu automatisieren oder auszuwerten.
Marketing Work Management bezeichnet die strukturierte Planung, Koordination, Priorisierung und Steuerung von Marketingarbeit über Aufgaben, Kampagnen, Verantwortlichkeiten, Termine, Freigaben, Ressourcen und Ergebnisse hinweg. Ziel ist es, Marketingteams transparenter, effizienter und skalierbarer arbeiten zu lassen.
Marketing-Chaos beschreibt einen Zustand, in dem Marketingteams Kampagnen, Budgets, Aufgaben, Assets, Freigaben und Ergebnisse nicht mehr zuverlässig überblicken oder steuern können. Es entsteht meist durch unklare Prozesse, verstreute Informationen, Tool-Silos, fehlende Verantwortlichkeiten und mangelnde Transparenz in der operativen Marketingarbeit.
Ein Marketing-Dashboard ist eine visuelle Übersicht, die die wichtigsten Marketing-KPIs, Metriken und Datenpunkte in Echtzeit oder nahezu Echtzeit bündelt. Es dient dazu, komplexe Datenmengen verständlich aufzubereiten, damit Marketingteams und Führungskräfte den Status von Kampagnen und Budgets auf einen Blick erfassen und schnell Entscheidungen treffen können.
Marketing-Silos entstehen, wenn Teams, Kanäle, Daten, Tools oder Prozesse im Marketing voneinander getrennt arbeiten und Informationen nicht zuverlässig geteilt werden. Sie führen zu Intransparenz, doppelter Arbeit, langsamen Abstimmungen, uneinheitlicher Steuerung und schlechter Entscheidungsqualität.
Ein Marketingbudget ist die Gesamtsumme der finanziellen Mittel, die einem Marketingteam für einen definierten Zeitraum (z. B. Geschäftsjahr oder Quartal) zur Erreichung der Marketingziele zur Verfügung steht. Es umfasst alle Kosten für Personal, Technologie, Agenturen, Media-Spend und Produktion.
Ein Marketingkalender ist eine zentrale, zeitliche Übersicht aller geplanten, laufenden und veröffentlichten Marketingaktivitäten. Er synchronisiert Teams, verhindert Termin- und Ressourcen-Konflikte und macht den Marketing-Mix über Wochen und Monate steuerbar.
Marketingplanung ist die strukturierte Planung von Marketingzielen, Kampagnen, Timings, Ressourcen und Budget über einen definierten Zeitraum. Sie schafft Transparenz und Steuerbarkeit für CMO/Head of Marketing und Marketing Ops – vom Jahresplan bis zur Umsetzung.
Marketingplanung Software bezeichnet digitale Anwendungen, mit denen Unternehmen Marketingaktivitäten, Kampagnen, Maßnahmen, Budgets, Zeiträume und Verantwortlichkeiten strukturiert planen und koordinieren können.
Marketingsteuerung bezeichnet die systematische Ausrichtung, Planung, Koordination und Kontrolle von Marketingaktivitäten entlang definierter Ziele, Budgets, Ressourcen und Ergebnisse. Ziel ist es, Marketingmaßnahmen nicht isoliert umzusetzen, sondern transparent, priorisiert und wirksam zu steuern.
MarTech (Marketing Technology) bezeichnet die Gesamtheit der Technologien und Software-Tools, die Marketingteams zur Planung, Umsetzung, Automatisierung, Analyse und Steuerung von Marketingaktivitäten einsetzen. Dazu gehören z. B. CRM, Marketing Automation, Analytics, Ad-Plattformen und Tools für Content-, Budget- und Projektmanagement.
Meilensteinplanung bezeichnet das Festlegen von zeitlich fixierten Schlüsselereignissen innerhalb eines Projekts oder einer Kampagne. Meilensteine markieren wichtige Etappenziele (z. B. „Konzept abgenommen“ oder „Go-live“), dienen der Fortschrittskontrolle und machen Abhängigkeiten im Marketing-Workflow sichtbar.
Performance Marketing bezeichnet datengetriebene Marketingmaßnahmen, deren Erfolg anhand messbarer Reaktionen wie Klicks, Leads, Conversions, Umsatz oder Kosten pro Ergebnis bewertet und laufend optimiert wird. Im Fokus stehen digitale Kanäle, klare Ziele, messbare KPIs und die kontinuierliche Verbesserung der Kampagnenleistung.
Der Plan-Ist-Vergleich im Marketing stellt die ursprünglich geplanten Werte (z. B. Budgets, Kosten, Timings oder KPIs) den tatsächlich erreichten Realwerten gegenüber. Er dient als zentrales Kontrollinstrument, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen, Ursachen zu analysieren und Marketingmaßnahmen datenbasiert nachzusteuern.
Priorisierung ist der strukturierte Prozess, Aufgaben, Projekte oder Kampagnen nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu ordnen, um begrenzte Ressourcen optimal einzusetzen. Im Marketing bedeutet Priorisierung, Budgets und Kapazitäten auf Maßnahmen zu fokussieren, die den größten Beitrag zu Zielen wie Pipeline, Umsatz, Effizienz oder Markenwirkung leisten.
Ressourcenplanung ist die vorausschauende Zuordnung von verfügbaren Kapazitäten (z. B. Zeit, Personen, Budget oder externe Dienstleister) zu geplanten Aufgaben und Kampagnen. Ziel ist, Engpässe früh zu erkennen, Prioritäten realistisch zu setzen und Marketingprojekte terminsicher umzusetzen.
Eine Roadmap ist eine zeitlich strukturierte Übersicht geplanter Initiativen, Projekte oder Kampagnen, die zeigt, was wann umgesetzt wird und welche Ziele damit erreicht werden sollen. Im Marketing verbindet die Roadmap Strategie (Ziele/KPIs) mit operativer Umsetzung (Maßnahmen, Zeitfenster, Verantwortlichkeiten) und schafft Alignment über Teams und Stakeholder hinweg.
ROI (Return on Investment) misst das Verhältnis von Gewinn zu eingesetzter Investition. Im Marketing beschreibt er, wie profitabel eine Kampagne oder ein Kanal ist, indem Erträge (z. B. Deckungsbeitrag) den Marketingkosten gegenübergestellt werden.
Rollen & Rechte (Berechtigungskonzept) beschreibt, welche Nutzergruppen in einem System welche Aktionen durchführen dürfen (z. B. ansehen, bearbeiten, freigeben oder veröffentlichen). Im Marketing sorgt ein rollenbasiertes Rechtekonzept für Governance, schützt Budgets und Brand Assets und ermöglicht effiziente Zusammenarbeit mit Teams, Märkten und externen Partnern.
Der ROMI, kurz für Return on Marketing Investment, misst, welchen wirtschaftlichen Beitrag eine Marketingmaßnahme im Verhältnis zu den dafür eingesetzten Marketingkosten erzielt. Er zeigt, ob Marketinginvestitionen nicht nur Reichweite oder Leads erzeugen, sondern messbar zum Unternehmenserfolg beitragen.
Schattenprozesse sind informelle oder inoffizielle Abläufe, die parallel zu definierten Prozessen entstehen und diese teilweise umgehen. Im Marketing treten Schattenprozesse häufig auf, wenn Kampagnen, Freigaben, Aufgaben, Budgets oder Abstimmungen außerhalb der vorgesehenen Systeme über E-Mail, Chat, Excel oder persönliche Absprachen gesteuert werden.




















