Marketing Glossar
Rollen & Rechte (Berechtigungskonzept) beschreibt, welche Nutzergruppen in einem System welche Aktionen durchführen dürfen (z. B. ansehen, bearbeiten, freigeben oder veröffentlichen). Im Marketing sorgt ein rollenbasiertes Rechtekonzept für Governance, schützt Budgets und Brand Assets und ermöglicht effiziente Zusammenarbeit mit Teams, Märkten und externen Partnern.
Der ROMI, kurz für Return on Marketing Investment, misst, welchen wirtschaftlichen Beitrag eine Marketingmaßnahme im Verhältnis zu den dafür eingesetzten Marketingkosten erzielt. Er zeigt, ob Marketinginvestitionen nicht nur Reichweite oder Leads erzeugen, sondern messbar zum Unternehmenserfolg beitragen.
Schattenprozesse sind informelle oder inoffizielle Abläufe, die parallel zu definierten Prozessen entstehen und diese teilweise umgehen. Im Marketing treten Schattenprozesse häufig auf, wenn Kampagnen, Freigaben, Aufgaben, Budgets oder Abstimmungen außerhalb der vorgesehenen Systeme über E-Mail, Chat, Excel oder persönliche Absprachen gesteuert werden.
Eine Single Source of Truth (SSOT) ist eine zentral definierte, verlässliche Datenquelle, die als maßgebliche „Wahrheit“ für Kennzahlen, Status und Stammdaten gilt. Im Marketing sorgt eine SSOT dafür, dass alle Teams und Stakeholder auf dieselben Daten (z. B. Budgets, Kampagnenstatus, KPIs) zugreifen und Entscheidungen konsistent treffen.
Tool-Wildwuchs beschreibt die unkontrollierte Zunahme von Software, Plattformen und Einzellösungen in einer Organisation. Im Marketing entsteht Tool-Wildwuchs häufig, wenn Teams für Kampagnen, Budgets, Aufgaben, Assets, Freigaben oder Reporting unterschiedliche Systeme nutzen, ohne dass diese sauber miteinander verbunden oder governance-seitig gesteuert werden.
Transparenz im Marketing bedeutet, dass Ziele, Kampagnen, Budgets, Ressourcen, Aufgaben, Freigaben und Ergebnisse nachvollziehbar sichtbar und miteinander verbunden sind. Sie schafft die Grundlage dafür, Marketingaktivitäten besser zu planen, zu priorisieren, zu steuern und gegenüber Stakeholdern verständlich zu erklären.
Unklare Verantwortlichkeiten entstehen, wenn in einem Team oder Prozess nicht eindeutig geregelt ist, wer für Aufgaben, Entscheidungen, Freigaben, Budgets oder Ergebnisse zuständig ist. Im Marketing führen unklare Verantwortlichkeiten häufig zu Verzögerungen, Doppelarbeit, Schattenprozessen, Abstimmungsaufwand und fehlender Steuerbarkeit.
Workflow Automation bezeichnet die Automatisierung wiederkehrender Arbeitsschritte, Statuswechsel, Benachrichtigungen, Freigaben oder Übergaben innerhalb eines definierten Prozesses. Im Marketing hilft Workflow Automation dabei, Kampagnen-, Briefing-, Review-, Freigabe- und Abstimmungsprozesse effizienter, transparenter und verlässlicher zu steuern.
Workflow-Automatisierung bezeichnet die softwaregestützte Automatisierung von wiederkehrenden Arbeitsabläufen und Prozessen. Im Marketing sorgt sie dafür, dass Aufgaben, Freigaben, Benachrichtigungen und Datenflüsse ohne manuelles Eingreifen nach vordefinierten Regeln gesteuert werden, um Fehler zu reduzieren und die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Workload Management bezeichnet die Planung, Verteilung und Steuerung von Arbeitslast innerhalb eines Teams oder einer Organisation. Ziel ist es, Aufgaben, Prioritäten, Deadlines und verfügbare Kapazitäten so aufeinander abzustimmen, dass Arbeit realistisch, transparent und effizient umgesetzt werden kann.