Marketing Glossar
Performance Marketing bezeichnet datengetriebene Marketingmaßnahmen, deren Erfolg anhand messbarer Reaktionen wie Klicks, Leads, Conversions, Umsatz oder Kosten pro Ergebnis bewertet und laufend optimiert wird. Im Fokus stehen digitale Kanäle, klare Ziele, messbare KPIs und die kontinuierliche Verbesserung der Kampagnenleistung.
Der Plan-Ist-Vergleich im Marketing stellt die ursprünglich geplanten Werte (z. B. Budgets, Kosten, Timings oder KPIs) den tatsächlich erreichten Realwerten gegenüber. Er dient als zentrales Kontrollinstrument, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen, Ursachen zu analysieren und Marketingmaßnahmen datenbasiert nachzusteuern.
Priorisierung ist der strukturierte Prozess, Aufgaben, Projekte oder Kampagnen nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit zu ordnen, um begrenzte Ressourcen optimal einzusetzen. Im Marketing bedeutet Priorisierung, Budgets und Kapazitäten auf Maßnahmen zu fokussieren, die den größten Beitrag zu Zielen wie Pipeline, Umsatz, Effizienz oder Markenwirkung leisten.
Ressourcenplanung ist die vorausschauende Zuordnung von verfügbaren Kapazitäten (z. B. Zeit, Personen, Budget oder externe Dienstleister) zu geplanten Aufgaben und Kampagnen. Ziel ist, Engpässe früh zu erkennen, Prioritäten realistisch zu setzen und Marketingprojekte terminsicher umzusetzen.
Eine Roadmap ist eine zeitlich strukturierte Übersicht geplanter Initiativen, Projekte oder Kampagnen, die zeigt, was wann umgesetzt wird und welche Ziele damit erreicht werden sollen. Im Marketing verbindet die Roadmap Strategie (Ziele/KPIs) mit operativer Umsetzung (Maßnahmen, Zeitfenster, Verantwortlichkeiten) und schafft Alignment über Teams und Stakeholder hinweg.
ROI (Return on Investment) misst das Verhältnis von Gewinn zu eingesetzter Investition. Im Marketing beschreibt er, wie profitabel eine Kampagne oder ein Kanal ist, indem Erträge (z. B. Deckungsbeitrag) den Marketingkosten gegenübergestellt werden.
Rollen & Rechte (Berechtigungskonzept) beschreibt, welche Nutzergruppen in einem System welche Aktionen durchführen dürfen (z. B. ansehen, bearbeiten, freigeben oder veröffentlichen). Im Marketing sorgt ein rollenbasiertes Rechtekonzept für Governance, schützt Budgets und Brand Assets und ermöglicht effiziente Zusammenarbeit mit Teams, Märkten und externen Partnern.
Der ROMI, kurz für Return on Marketing Investment, misst, welchen wirtschaftlichen Beitrag eine Marketingmaßnahme im Verhältnis zu den dafür eingesetzten Marketingkosten erzielt. Er zeigt, ob Marketinginvestitionen nicht nur Reichweite oder Leads erzeugen, sondern messbar zum Unternehmenserfolg beitragen.
Schattenprozesse sind informelle oder inoffizielle Abläufe, die parallel zu definierten Prozessen entstehen und diese teilweise umgehen. Im Marketing treten Schattenprozesse häufig auf, wenn Kampagnen, Freigaben, Aufgaben, Budgets oder Abstimmungen außerhalb der vorgesehenen Systeme über E-Mail, Chat, Excel oder persönliche Absprachen gesteuert werden.
Eine Single Source of Truth (SSOT) ist eine zentral definierte, verlässliche Datenquelle, die als maßgebliche „Wahrheit“ für Kennzahlen, Status und Stammdaten gilt. Im Marketing sorgt eine SSOT dafür, dass alle Teams und Stakeholder auf dieselben Daten (z. B. Budgets, Kampagnenstatus, KPIs) zugreifen und Entscheidungen konsistent treffen.
Tool-Wildwuchs beschreibt die unkontrollierte Zunahme von Software, Plattformen und Einzellösungen in einer Organisation. Im Marketing entsteht Tool-Wildwuchs häufig, wenn Teams für Kampagnen, Budgets, Aufgaben, Assets, Freigaben oder Reporting unterschiedliche Systeme nutzen, ohne dass diese sauber miteinander verbunden oder governance-seitig gesteuert werden.
Transparenz im Marketing bedeutet, dass Ziele, Kampagnen, Budgets, Ressourcen, Aufgaben, Freigaben und Ergebnisse nachvollziehbar sichtbar und miteinander verbunden sind. Sie schafft die Grundlage dafür, Marketingaktivitäten besser zu planen, zu priorisieren, zu steuern und gegenüber Stakeholdern verständlich zu erklären.
Unklare Verantwortlichkeiten entstehen, wenn in einem Team oder Prozess nicht eindeutig geregelt ist, wer für Aufgaben, Entscheidungen, Freigaben, Budgets oder Ergebnisse zuständig ist. Im Marketing führen unklare Verantwortlichkeiten häufig zu Verzögerungen, Doppelarbeit, Schattenprozessen, Abstimmungsaufwand und fehlender Steuerbarkeit.
Workflow Automation bezeichnet die Automatisierung wiederkehrender Arbeitsschritte, Statuswechsel, Benachrichtigungen, Freigaben oder Übergaben innerhalb eines definierten Prozesses. Im Marketing hilft Workflow Automation dabei, Kampagnen-, Briefing-, Review-, Freigabe- und Abstimmungsprozesse effizienter, transparenter und verlässlicher zu steuern.
Workflow-Automatisierung bezeichnet die softwaregestützte Automatisierung von wiederkehrenden Arbeitsabläufen und Prozessen. Im Marketing sorgt sie dafür, dass Aufgaben, Freigaben, Benachrichtigungen und Datenflüsse ohne manuelles Eingreifen nach vordefinierten Regeln gesteuert werden, um Fehler zu reduzieren und die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Workload Management bezeichnet die Planung, Verteilung und Steuerung von Arbeitslast innerhalb eines Teams oder einer Organisation. Ziel ist es, Aufgaben, Prioritäten, Deadlines und verfügbare Kapazitäten so aufeinander abzustimmen, dass Arbeit realistisch, transparent und effizient umgesetzt werden kann.















